Erfolg für Christel und Volker - ein Omen für die WM? Beim letzten Lauftreff hatten Christel Welz und Volker Teutloff erwähnt, dass sie am Sonntag in Voerde einen Triathlon mitmachen. Schon hatte sich ein kleiner Fanclub gegründet, der alles vor Ort live mitbekam. Rita (Volkers Frau) Eileen, Melanie, Wolfgang und ich waren pünktlich da und auch ganz neugierig. Erstens war es der erste Triathlon für unsere beiden Duisburger und zweitens hatten wir alle noch nie einen Triathlon miterlebt.
Beim Ankommen fiel mein Blick auf eine große Wiese, auf der hunderte von Fahrrädern abgestellt waren. Bei strahlendem Sonnenschein fanden wir dann auch Christel (im klassischen Badeanzug) und Volker (in Neopren). Der Kanal in Voerde war für die Schifffahrt extra gesperrt. Nach einer kurzen Einschwimmphase von 10 Minuten fiel auch schon der Startschuss und man sah nur noch kraulende Arme in rasantem Tempo im Wasser. Es war ein bisschen schwer, Christel ausfindig zu machen, denn nicht nur sie hatte eine blaue Badekappe an. So feuerten wir ein paarmal die falsche an (was denjenigen bestimmt nicht geschadet hat), bis dann tatsächlich die richtige Kappe zu sehen war. Sie mussten um eine Boje herumschwimmen und dann wieder zurück-insgesamt 500 m. Volker schlug sich wacker, und auch ihn konnten wir durch Zurufe anspornen. Dann ging es für die beiden weiter auf die Fahrräder auf die 20-km-Strecke. Wir wollten Volker noch seine Kappe und ein Tuch bringen, konnten ihn aber nirgendwo finden. War er doch schon auf dem Weg? Nach einiger Zeit gaben wir die Suche auf und widmeten uns dann dem Kuchenstand, schließlich hatte Rita heute Geburtstag und das musste auch ein kleines bisschen gefeiert werden. In der Zwischenzeit liefen schon die ersten Teilnehmer an uns vorbei, die jetzt als drittes ihren Lauf über 5 km absolvierten. Noch bevor wir damit rechneten, sauste Volker an uns vorbei. Da er ja denselbenWeg zurück musste, konnten wir ihm etwas entgegen gehen, um Fotos zu machen und ihn für den Zieleinlauf anzuspornen. Christel kam etwa später ebenfalls schnell hereingelaufen, blieb aber kurz vor dem Ziel schlagartig stehen, bis Einige riefen "Lauf weiter!" Sie hatte da irgend etwas falsch verstanden, was uns natürlich amüsierte.
Volker, der etwas später glücklich an unseren Tisch kam, hatte pechschwarze Hände! Ihm war vor dem Start die Kette am Rad abgesprungen! In einer solchen Situation muss man Nerven bewahren und Handeln! Christel war ebenfalls froh über ihren "Sieg"- es geschafft zu haben. Beide überlegen schon, wann dieses Jahr der nächste Triathlon stattfindet...Die Fangemeinde löste sich auf, um heute noch das WM-Fußballspiel Deutschland gegen England zu gucken. Wenn unsere Mannschaft so erfolgreich ist, wie unsere Triathleten, haben wir gute Chancen... Janine
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